Pneumatik-Schläuche bestehen je nach Aufgabe aus den unterschiedlichsten Materialien. Neben Standardausführungen für Industrie und Werkstatt findet man auch eine Reihe von ganz besonderen Spezial-Druckluftschläuchen.

Besonders die Lebensmittelindustrie regelt sehr genau den Einsatz von besonderen Materialien.

Auch die Ausführung der Schläuche ist an die Aufgabe angepasst. Ein Spiralschlauch eignet sich z. B. besonders für den Einsatz an sich bewegenden Teilen oder für handbetriebene Druckluftwerkzeuge.

Eine Vielzahl von Pneumatik-Zubehör wie Ohrschellen, Schlauchhalter, Schneckengewindeschellen und Schlauchaufroller runden den Bereich Pneumatikschläuche ab.

Werkstoff und Einsatzbereiche
WerkstoffEinsatzbereicheVarianten
synthetischer KautschukIndustrie, Werkstatthohe Druckbeständigkeit
PVCIndustrie, Lebensmittelindustrie,
Labore, Bauwesen, Landwirtschaft,
Wasseraufbereitung, Gastronomie
hohe Druckbeständigkeit, Lebensmittel-Zulassung
PolyethylenIndustrie, LebensmittelindustrieLebensmittel-Zulassung
PolyurethanIndustrieHydrolyse- und mikrobenbeständig, DUO-Schlauch, flammhemmend nach UL94V0/V2, LABS-frei, Spiralschlauch
PolyamidIndustrieSpiralschlauch
PTFEIndustrie
Lebensmittelbranche
MaterialWeich-PVC Klasse AWeich-PVC Klasse A mit Polyesterfaser-verstärkungPolyethylen
Aufbau (Schichten)131
MaterialeigenschaftenFlexibel, UV-beständig, chemisch beständig, lebensmittelecht, weichmacherfreiHohe Druckbeständigkeit, UV-beständig, chemisch beständig, lebensmittelecht, weichmacherfrei
AnwendungsbereicheDrucklose Förderung von Wasser, Säuren und Basen, Flüssigkeiten und Lebensmitteln in PulverformFörderung von Industriegasen, Lebensmitteln und WasserFörderleitungen im Lebensmittelbereich
EinsatzbereicheLebensmittelindustrie, LaboreIndustrie, Lebensmittelindustrie, WasseraufbereitungIndustrie, Lebensmittelindustrie
Temperaturbereich-15 °C bis +60 °C-15 °C bis +60 °C-15 °C bis +60 °C
Zulassungen /NormenLebensmittelqualität nach 2007/19/CELebensmittelqualität nach 2007/19/CELebensmittelzulassung nach FDA 21 CFR 177.120 c 2.1